Luzern schlägt Wil zum Trainingslager-Abschluss

Young man in a blue sports jersey raises his index finger in celebration outdoors during a game.
Sascha Meyer jubelt nach seinem Tor zum 1:0 gegen Wil (Bild: FC Luzern).

Der FC Luzern hat sein Trainingslager in Schruns mit einem weiteren Erfolgserlebnis abgeschlossen. Gegen den ambitionierten Challenge-League-Vertreter FC Wil setzte sich das Team von Udo Portmann mit 2:0 durch und feierte damit den dritten Sieg im dritten Testspiel der Vorbereitung.

Bei sommerlichen Bedingungen entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung. Die Luzerner versuchten früh Druck auf den Spielaufbau der Ostschweizer auszuüben, hatten dabei jedoch nicht immer den gewünschten Zugriff. Wil präsentierte sich spielstark, kombinierte gefällig und erspielte sich nach rund 20 Minuten die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit. Patrick Sutter traf für die Wiler allerdings nur den Pfosten.

Auch der FCL setzte offensiv Akzente. Bereits nach neun Minuten kam Oscar Kabwit zu einer ersten guten Gelegenheit. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Innerschweizer besser in die Partie und wurden in der 34. Minute für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem Angriff über die linke Seite stand Sascha Meyer im Zentrum goldrichtig und brachte den Super-League-Klub mit 1:0 in Führung.

Der Treffer verlieh den Luzernern zusätzliche Sicherheit. Bis zur Pause kontrollierte der FCL das Geschehen weitgehend und liess nur wenig zu. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Wil suchte den Ausgleich und jubelte zwischenzeitlich sogar über einen Treffer, der jedoch wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung fand.

Mit zahlreichen Wechseln ab der 62. Minute brachte Luzern frische Kräfte. Dadurch blieb das Tempo hoch, während sich mehrere Spieler für weitere Einsätze empfehlen konnten. Besonders im Angriff nutzten die Luzerner Akteure ihre Möglichkeiten. Lars Villiger kam zu guten Abschlüssen und sorgte immer wieder für Gefahr.

Den Schlusspunkt setzte schliesslich Adrian Grbic kurz vor dem Ende. Nach einer gelungenen Vorarbeit von Sandro Wyss traf der Angreifer in der Nachspielzeit zum 2:0 und besiegelte den verdienten Erfolg der Luzerner.

Damit zieht der FC Luzern einen positiven Schlussstrich unter die intensive Trainingslagerwoche in Vorarlberg. Gegen einen starken Gegner aus Wil überzeugte der FCL vor allem mit seiner defensiven Stabilität und einer effizienten Chancenverwertung. Die Treffer von Sascha Meyer und Adrian Grbic unterstrichen zudem, dass im Luzerner Angriff vor dem Saisonstart mehrere Optionen bereitstehen.

Telegramm FC Luzern – FC Wil 2:0 (1:0)
Schruns. – Tore: 34. Meyer. 90. Grbic 2:0.
Luzern: Radtke, Dorn, Knezevic, Lüthi, Ruben Dantas Fernands; Oehlers, Owusu, Bertone, Di Giusto; Kabwit, Meyer (46. Villiger).
Luzern ab 62.: Bieler; Bung Hua Freimann, Löfgren, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Wyss, Winkler, Zimmermann, Ronaldo Dantas Fernandes; Grbic, Villiger.
Bemerkungen: 20. Pfostenschuss Sutter. Luzern ohne Vasovic (Wechsel steht im Raum), Smaijc, Sadikaj, Xhemalija (überzählig), Ferreira (angeschlagen), Toggenburger (verletzt).