Grosswangen-Ettiswil mit Cup-Out in Altdorf

Der FC Grosswangen-Ettiswil am Ball gegen den FC Altdorf (Bild: Alex Schwegler).

Mit einer 2:0 Niederlage am Dienstagabend beim FC Altdorf verabschiedet sich der FC Grosswangen-Ettiswil aus der diesjährigen Cupkonkurrenz. Beim erwartet schwierigen Gastspiel im Urnerland verkauften sich die Rottaler insbesondere defensiv sehr gut. Letztlich setzte sich der Urner Favorit aber doch durch und zieht verdient in den Viertelfinal ein.

Der FC Altdorf ist aktuell klarer Leader in der Drittliga-Gruppe eins. Mit 10 Siegen in 10 Spielen und 11 (!) Punkten Vorsprung auf Verfolger Cham ziert man die Tabellenspitze. Im Cup hat man der Reihe nach Wauwil-Egolzwil, Entlebuch und auch Buttisholz teilweise regelrecht vom Feld gefegt. Mit diesen Voraussetzungen waren die Rollen in diesem Spiel klar verteilt.

So begann die Partie sehr intensiv und die Prekaj-/Kozarac-Elf sah sich rasch in die Defenisve gedrängt. Nach einem Einwurf des FCGE, den die Gastgeber mit ihrer forschen Spielweise eroberten, kam es nach einer Viertelstunde Spielzeit zu einem raschen Konter, den einer der beiden Toptorschützen des FC Altdorf, Rafael Frater, aber nicht im Tor unterbringen konnte. Der FC Grosswangen-Ettiswil versteckte sich aber keineswegs. Bestes Beispiel in der 18. Minute, als eine gelungene Aktion bei Tim Ziswiler landete, der aus kurzer Distanz abzog, aber nur das Lattendreieck traf. Glück für die Gastgeber. Die Partie auf dem sehr gut bespielenden Altdorfer Nebenplatz blieb intensiv mit spielerischen Vorteilen für die Urner.

Beeindruckend, wie die Mannschaft vom vierköpfigen Trainerteam um Marc Odermatt ein hohes Tempo anschlug. Ein arger Dämpfer für den FCGE war dann die Verletzung von Torjäger Ivan Bijelic in der 28. Minute, als er humpelnd und gestützt von Teamkollegen vom Feld und durch Elio Schnyder ersetzt werden musste. So blieben die Platzherren am Drücker und hatten mehr vom Spiel. Nach einem FCGE-Ballverlust im Mittelfeld in der 38. Minute brachte dann einmal mehr eine rasche Angriffsauslösung der Platzherren die 1:0 Führung, als sich letztlich Rechtsaussen Michael Baumann ein Herz fasste und mit seinem Flatterball aus 20 Metern FCGE-Keeper Andre Memaj bezwingen konnte. Mit diesem Resultat ging es denn auch wenig später in die Kabinen.

FCGE defensiv mit grossem Widerstand
Der FC Altdorf hielt das Tempo auch nach dem Seitenwechsel sehr hoch. Und so kam das 2:0 durch Alex Ukaj in der 54. Minute nicht von ungefähr, auch wenn der Treffer aus Grosswanger-Sicht beileibe nicht zwingend war. Die Rottaler gaben sich aber noch längst nicht geschlagen und das FCGE-Trainergespann brachte mit dem Trio Ukaj/Ambühl/Eifert neue Kräfte. Es kam eine gute Phase, in welcher der FCGE auch spielerisch gut zu gefallen wusste und im Mittelfeld plötzlich gar ein Mehrgewicht hatte. Ganz vorne war die Durchschlagskraft an diesem Abend gegen einen Gegner vom Kaliber Altdorf dann aber doch zu klein und es gab kaum ein Durchkommen für die Prekaj-/Kozarac-Elf. So waren es im Gegenteil die Platzherren, welche grössere offensive Akzente setzen konnten und trotz grossem Widerstand der Grosswanger Abwehr zu einzelnen Chancen kamen wie in der 81. Minute, als der zehnfache Saisontorschütze Fabian Nickel in aussichtsreicher Position das 3:0 versemmelte.

So erfolgte wenig später der Schlusspfiff von Schiedsrichter Stadelmann mit dem Fazit, dass das bessere Team aus dem Urnerland zeigte, worum es aktuell die Drittliga dominiert und nach Höherem strebt. Der FCGE konnte mit erhobenem Haupte vom Platz gehen.

Vorrundenschluss gegen Root
Für den FCGE steht am kommenden Samstagabend das letzte Meisterschaftsspiel an. Gegner auf der heimischen Raiffeisen Gutmoos Arena ist Aufsteiger SK Root. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr.

Telegramm IFV-Cup 1/8-Final FC Altdorf – FC Grosswangen-Ettiswil 2:0 (1:0)
Suworowmatte, 120 Zuschauer; SR Stadelmann
Altdorf: Dittli; Pavan, Babic, Rutishauser, M. Baumann, Arnold, S. Baumann, Frater, T. Nickel, Ukaj, F. Nickel (Greber, E. Arnold, Gnos, S. Baumann, Herger, Bisang).
Grosswangen-Ettiswil: Memaj; E. Wälti, Kokanovic, J. Wälti, Tarashaj, Ziswiler, Egli, Bösch, Müller, Bijelic, Zeder (Imgrüth, Ambühl, Ukaj, Eifert, Schnyder).
Tore: 38. M. Baumann 1:0; 54. Ukaj 2:0